Weiße Lebkuchen

das original Rezept

10 ganze Eier werden in einer Schüßl recht schaumig
gerührt dan nach und nach 1 Pf fein gesiebter Zucker getrock  
4 Lth. fein geschnittener Zittronat, 4 Lth. Orangenschalle 
nebst einer abgeriebenen Zittron, 1⁄2 Lth. Zimt 1 Qu.
Nelken, zuletzt 1 Pf fein gewiegte Mandeln u. eben so
viel getrocknetes Königsmehl, auf Oblaten gestrichen
werden sie bei gelinder Hitze gebacken.

das heutige Rezept

Menge:
35 Stück
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
15 Minuten

Zutaten:

  • 5 Eier getrennt
  • 280 g Zucker fein
  • 70 g Orangeat sehr fein gehackt
  • 70 g Zitronat sehr fein gehackt
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb
  • 1/4 TL Nelken gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 280 g Mandeln gemahlen
  • 280 g Speisestärke
  • 35-40 St. Backoblaten 70-80mm

Zubereitung:

  • Masse rühren: Zucker, Eigelbe, Zitronenabrieb, Zimt und Nelken 3–4 Minuten hellcremig rühren. Orangeat und Zitronat einarbeiten.
  • Trockene Zutaten einarbeiten: Mandeln und Speisestärke mischen und mit einem Spatel kurz unter die Eigelbmasse ziehen.
  • Eischnee unterheben: Eiweiße steif schlagen. Ein Drittel zum Lockern kräftig, den Rest vorsichtig unterheben, bis die Masse glatt und standfest ist (zähfließend).
  • Aufstreichen & backen: Backoblaten auf Bleche legen. Je 1 gut gehäuften EL Masse mittig aufsetzen und bis knapp zum Rand verstreichen.
    Bei 160 °C Umluft (oder 175 °C Ober-/Unterhitze) 12–15 Minuten sanft backen: sie sollen nur leicht Farbe nehmen und innen saftig bleiben. Auf dem Blech abkühlen.
  • Tipp: Für den klassischen „weißen“ Look wirklich milde Hitze verwenden und nicht überbacken.

Anmerkungen:

„Weiße Lebkuchen“ sind eine Unterart der Oblatenlebkuchen mit hohem Eier-Anteil, traditionell ohne Glasur und (klassisch) rechteckig. Sie stehen den braunen, gewürz- und honiglastigen Formen gegenüber. 

Weiße Lebkuchen

das original Rezept


10 ganze Eier werden in einer Schüßl recht schaumig
gerührt dan nach und nach 1 Pf fein gesiebter Zucker getrock  
4 Lth. fein geschnittener Zittronat, 4 Lth. Orangenschalle 
nebst einer abgeriebenen Zittron, 1⁄2 Lth. Zimt 1 Qu.
Nelken, zuletzt 1 Pf fein gewiegte Mandeln u. eben so
viel getrocknetes Königsmehl, auf Oblaten gestrichen
werden sie bei gelinder Hitze gebacken.

das heutige Rezept

Menge:
35 Stück
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
15 Minuten

Zutaten:

  • 5 Eier getrennt
  • 280 g Zucker fein
  • 70 g Orangeat sehr fein gehackt
  • 70 g Zitronat sehr fein gehackt
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb
  • 1/4 TL Nelken gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 280 g Mandeln gemahlen
  • 280 g Speisestärke
  • 35-40 St. Backoblaten 70-80mm

Zubereitung:

  • Masse rühren: Zucker, Eigelbe, Zitronenabrieb, Zimt und Nelken 3–4 Minuten hellcremig rühren. Orangeat und Zitronat einarbeiten.
  • Trockene Zutaten einarbeiten: Mandeln und Speisestärke mischen und mit einem Spatel kurz unter die Eigelbmasse ziehen.
  • Eischnee unterheben: Eiweiße steif schlagen. Ein Drittel zum Lockern kräftig, den Rest vorsichtig unterheben, bis die Masse glatt und standfest ist (zähfließend).
  • Aufstreichen & backen: Backoblaten auf Bleche legen. Je 1 gut gehäuften EL Masse mittig aufsetzen und bis knapp zum Rand verstreichen.
    Bei 160 °C Umluft (oder 175 °C Ober-/Unterhitze) 12–15 Minuten sanft backen: sie sollen nur leicht Farbe nehmen und innen saftig bleiben. Auf dem Blech abkühlen.
  • Tipp: Für den klassischen „weißen“ Look wirklich milde Hitze verwenden und nicht überbacken.

Anmerkungen:

„Weiße Lebkuchen“ sind eine Unterart der Oblatenlebkuchen mit hohem Eier-Anteil, traditionell ohne Glasur und (klassisch) rechteckig. Sie stehen den braunen, gewürz- und honiglastigen Formen gegenüber. 

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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