Hoblspäne

Mandel-Zitronen-Röllchen

das original Rezept

24 Lth. Zucker 6 Eier 15 Lth. feines Mehl zu einen Teig gemacht 
ein Blech wird mit mit weißen Wachs bestrichen
u. der Teig ganz dün darauf gelegt 1⁄2 Pf Mandl u die 
Schalle von 2 Zittronen wird länglicht geschnitten u. darauf 
gestreut dan gebacken, streifen geschnitten u. über ein 
rundes Holz gewickelt.

das heutige Rezept

Menge:
25 Stück
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
12 Minuten

Zutaten:

  • 400 g Zucker
  • 6 Eier
  • 250 g Mehl fein
  • 280 g Mandeln in Streifen
  • 2 Bio-Zitronen Abrieb
  • Butter zum einfetten des Blechs

Zubereitung:

  • Teig (luftiger Biskuit) zubereiten: Eier mit Zucker 5–8 Min. sehr hell und dickcremig aufschlagen. Mehl sieben und behutsam unterheben.
  • Backblech vorbereiten: Ein Backblech mit Butter einfetten. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Teig ausstreichen: Den Teig sehr dünn (2-3 mm) flächendeckend auf das Backblech streichen.
  • Mandeln und Zitronenschale verteilen: Die Mandeln in dünne Streifen schneiden, mit der Zitronenschale (Abrieb oder in feine Streifen geschnitten) vermischen und gleichmäßig darüberstreuen, leicht andrücken
  • Backen: Den Teig im Ofen (ca. 180 °C) 8-12 Minuten hell goldgelb backen; die Platte soll biegsam bleiben.
  • Formen: Sofort in 1,5–2 cm breite Streifen schneiden und noch warm jeweils um einen runden Holzstab/Teigroller wickeln, bis sie auskühlen und die Form halten.
    Tipp: Wenn die Platte zu schnell fest wird, 1–2 Min. nochmals kurz in den warmen Ofen schieben, dann weiterrollen.
  • Anrichten: Die Röllchen auf einer Platte servieren.

Anmerkungen:

Hoblspäne, auch als „Hippen“ oder „Waffelröllchen“ bekannt, waren um die Jahrhundertwende besonders in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet, wo sie als feines Gebäck galten. Eine gut dokumentierte Fassung stammt aus dem Kochbuch von Nietzsches Großmutter (Goethe- und Schiller-Archiv Weimar), wo die Zubereitung genau so beschrieben wird.
Sie wurden vor allem in bürgerlichen und wohlhabenden Haushalten konsumiert, da Mandeln und Zucker kostspielige Zutaten waren.
Heute findet man unter „Hobelspäne“ oft Schmalzgebäck (frittierte Teigschlaufen/Räderkuchen). Das ist eine spätere/abweichende Variante; das Freisinger Rezept zeigt die dünn gebackene Blech-Version mit Mandeln & Zitrone.

Hoblspäne

Mandel-Zitronen-Röllchen

das original Rezept


24 Lth. Zucker 6 Eier 15 Lth. feines Mehl zu einen Teig gemacht 
ein Blech wird mit mit weißen Wachs bestrichen
u. der Teig ganz dün darauf gelegt 1⁄2 Pf Mandl u die 
Schalle von 2 Zittronen wird länglicht geschnitten u. darauf 
gestreut dan gebacken, streifen geschnitten u. über ein 
rundes Holz gewickelt.

das heutige Rezept

Menge:
25 Stück
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
12 Minuten

Zutaten:

  • 400 g Zucker
  • 6 Eier
  • 250 g Mehl fein
  • 280 g Mandeln in Streifen
  • 2 Bio-Zitronen Abrieb
  • Butter zum einfetten des Blechs

Zubereitung:

  • Teig (luftiger Biskuit) zubereiten: Eier mit Zucker 5–8 Min. sehr hell und dickcremig aufschlagen. Mehl sieben und behutsam unterheben.
  • Backblech vorbereiten: Ein Backblech mit Butter einfetten. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Teig ausstreichen: Den Teig sehr dünn (2-3 mm) flächendeckend auf das Backblech streichen.
  • Mandeln und Zitronenschale verteilen: Die Mandeln in dünne Streifen schneiden, mit der Zitronenschale (Abrieb oder in feine Streifen geschnitten) vermischen und gleichmäßig darüberstreuen, leicht andrücken
  • Backen: Den Teig im Ofen (ca. 180 °C) 8-12 Minuten hell goldgelb backen; die Platte soll biegsam bleiben.
  • Formen: Sofort in 1,5–2 cm breite Streifen schneiden und noch warm jeweils um einen runden Holzstab/Teigroller wickeln, bis sie auskühlen und die Form halten.
    Tipp: Wenn die Platte zu schnell fest wird, 1–2 Min. nochmals kurz in den warmen Ofen schieben, dann weiterrollen.
  • Anrichten: Die Röllchen auf einer Platte servieren.

Anmerkungen:

Hoblspäne, auch als „Hippen“ oder „Waffelröllchen“ bekannt, waren um die Jahrhundertwende besonders in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet, wo sie als feines Gebäck galten. Eine gut dokumentierte Fassung stammt aus dem Kochbuch von Nietzsches Großmutter (Goethe- und Schiller-Archiv Weimar), wo die Zubereitung genau so beschrieben wird.
Sie wurden vor allem in bürgerlichen und wohlhabenden Haushalten konsumiert, da Mandeln und Zucker kostspielige Zutaten waren.
Heute findet man unter „Hobelspäne“ oft Schmalzgebäck (frittierte Teigschlaufen/Räderkuchen). Das ist eine spätere/abweichende Variante; das Freisinger Rezept zeigt die dünn gebackene Blech-Version mit Mandeln & Zitrone.

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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