Goglhopf
Gugelhupf
das original Rezept
Man schlägt in einen Hafen acht Eier gibt 1⁄4 Pf. zerlaßene Butter ungefähr 1⁄2 Mß. süßen Rahm nebst einige Löffl Hepfe dazu rührt 1 1⁄2 Pf feines Mehl darunter, salzt gehörig gibt den Teig in einen Model welcher ausgeschmiert u.mit Brösl bestreut ist, läßt ihn langsam gehen u. backt Ihn im Rohr.
das heutige Rezept
Zutaten:
- 8 Eier
- 150 g Butter
- 500 ml Sahne
- 2 EL frische Hefe oder 10 g Trockenhefe
- 800 g feines Mehl
- Salz
- Butter für die Form
- Semmelbrösel für die Form
Zubereitung:
- Teig vorbereiten: Eier in einer großen Schüssel verquirlen. Die geschmolzene Butter, Sahne und Hefe hinzufügen und gut verrühren.
- Mehl einarbeiten: Das Mehl und eine Prise Salz unter die Masse rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Form vorbereiten: Eine Gugelhupf-Form mit Butter ausfetten und mit Semmelbröseln bestreuen.
- Teig gehen lassen: Den Teig in die Form füllen, abdecken und an einem warmen Ort langsam aufgehen lassen, bis er sichtbar an Volumen gewonnen hat (ca. 60-90 Minuten).
- Backen: Den Teig im vorgeheizten Ofen (ca. 180 °C Ober- und Unterhitze) backen, bis der Gugelhupf goldbraun ist und eine Stäbchenprobe sauber bleibt.
- Anrichten: Den Gugelhupf aus der Form nehmen, abkühlen lassen und in Scheiben geschnitten servieren.
Anmerkungen:
Gugelhupf ist ein mit Hefe gelockerter Ringkuchen aus dem zentral-europäischen Raum (Österreich, Süddeutschland, Elsass, Schweiz); die Form und der Name sind seit frühneuzeitlichen Quellen belegt und tauchen bereits 1581 im Kochbuch des Hofkochs Max Rumpolt auf.
Seinen gesellschaftlichen Höhepunkt erlebte der Gugelhupf im 19. Jahrhundert in Wien – zahlreiche Kochbücher jener Zeit belegen die Vielfalt.
Dieser historische Goglhopf ist nicht süß (im Original wird nur „gehörig gesalzen“). Ältere Rezepte arbeiteten oft mit viel Eiern und Fett, aber wenig oder gar keinem Zucker; erst als Zucker nach der Mitte des 19. Jahrhunderts günstiger wurde, häufen sich genau bezifferte Zuckermengen in Gugelhupf-Rezepten.
Die reichhaltige Eifülle und der Rahm ergeben eine luftige, briochartige Krume und eine natürlich goldene Kruste.
Seinen gesellschaftlichen Höhepunkt erlebte der Gugelhupf im 19. Jahrhundert in Wien – zahlreiche Kochbücher jener Zeit belegen die Vielfalt.
Dieser historische Goglhopf ist nicht süß (im Original wird nur „gehörig gesalzen“). Ältere Rezepte arbeiteten oft mit viel Eiern und Fett, aber wenig oder gar keinem Zucker; erst als Zucker nach der Mitte des 19. Jahrhunderts günstiger wurde, häufen sich genau bezifferte Zuckermengen in Gugelhupf-Rezepten.
Die reichhaltige Eifülle und der Rahm ergeben eine luftige, briochartige Krume und eine natürlich goldene Kruste.
Quelle:
Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)
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