Gugelhupf ist ein mit Hefe gelockerter Ringkuchen aus dem zentral-europäischen Raum (Österreich, Süddeutschland, Elsass, Schweiz); die Form und der Name sind seit frühneuzeitlichen Quellen belegt und tauchen bereits 1581 im Kochbuch des Hofkochs Max Rumpolt auf.
Seinen gesellschaftlichen Höhepunkt erlebte der Gugelhupf im 19. Jahrhundert in Wien – zahlreiche Kochbücher jener Zeit belegen die Vielfalt.
Dieser historische Goglhopf ist nicht süß (im Original wird nur „gehörig gesalzen“). Ältere Rezepte arbeiteten oft mit viel Eiern und Fett, aber wenig oder gar keinem Zucker; erst als Zucker nach der Mitte des 19. Jahrhunderts günstiger wurde, häufen sich genau bezifferte Zuckermengen in Gugelhupf-Rezepten.
Die reichhaltige Eifülle und der Rahm ergeben eine luftige, briochartige Krume und eine natürlich goldene Kruste.