Eingesetzte Eier in Rahm

Eier in Sauerrahm

das original Rezept

man nimt sauren Rahm nach gutdenken 1-2 Eier, rühre
es untereinander, streiche dan eine Schüßl mit Butter aus
schlage die Eier hinein salze u pfeffere sie, setzte Sie auf die
Gluth gieße den Rahm darüber laß es aufkochen u. gieb’s zu Tisch.

das heutige Rezept

Menge:
2 Personen
Zubereitung:
5 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 6 Eier
  • 250 g Sauerrahm oder Schmand
  • Butter für die Form
  • Salz
  • Pfeffer frisch gemahlen

Zubereitung:

  • Form vorbereiten: Eine flache, ofenfeste Schüssel mit Butter ausstreichen. Backofen auf 170 °C Ober/Unterhitze vorheizen oder einen sanften Wasserbad-/Herd-Garraum vorbereiten (entspricht „auf die Glut“).
  • Rahm-Mischung: Sauerrahm mit 1–2 Eiern glatt verrühren, leicht salzen.
  • Eier einsetzen: Die 4 ganzen Eier in die gebutterte Schüssel aufschlagen, salzen und pfeffern.
  • Garen: Die Schüssel in den Ofen (am besten im Wasserbad) stellen oder bei sehr milder Hitze auf dem Herd erwärmen. Rahm-Mischung darübergießen und garen, bis die Eiweiße gestockt sind und die Dotter noch weich bleiben – im Ofen ca. 12–15 Min. (nicht sprudelnd kochen lassen).
  • Sofort servieren.

Anmerkungen:

Die „eingesetzten“ Eier werden in sanfter Hitze im Sauerrahm gegart; sie sollen heiß werden und gerade eben stocken, aber nicht kochen, damit der Rahm nicht gerinnt und die Dotter weich bleiben. Der Geschmack ist mild und leicht säuerlich vom Rahm, daher eher zurückhaltend salzen und erst am Tisch pfeffern; frisch geschnittener Schnittlauch passt sehr gut. Serviere die Eier direkt in der Form mit Schwarzbrot oder einem kleinen grünen Salat. Als zeitgemäße Variante kannst du vor dem Übergießen etwas blanchierten Spinat, fein gewürfelten Schinken oder ein paar angezogene Champignons in die gebutterte Schüssel legen – das entspricht auch der schlichten Alltagsküche um 1900, aus der das Gericht stammt.

Eingesetzte Eier in Rahm

Eier in Sauerrahm

das original Rezept


man nimt sauren Rahm nach gutdenken 1-2 Eier, rühre
es untereinander, streiche dan eine Schüßl mit Butter aus
schlage die Eier hinein salze u pfeffere sie, setzte Sie auf die
Gluth gieße den Rahm darüber laß es aufkochen u. gieb’s zu Tisch.

das heutige Rezept

Menge:
2 Personen
Zubereitung:
5 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 6 Eier
  • 250 g Sauerrahm oder Schmand
  • Butter für die Form
  • Salz
  • Pfeffer frisch gemahlen

Zubereitung:

  • Form vorbereiten: Eine flache, ofenfeste Schüssel mit Butter ausstreichen. Backofen auf 170 °C Ober/Unterhitze vorheizen oder einen sanften Wasserbad-/Herd-Garraum vorbereiten (entspricht „auf die Glut“).
  • Rahm-Mischung: Sauerrahm mit 1–2 Eiern glatt verrühren, leicht salzen.
  • Eier einsetzen: Die 4 ganzen Eier in die gebutterte Schüssel aufschlagen, salzen und pfeffern.
  • Garen: Die Schüssel in den Ofen (am besten im Wasserbad) stellen oder bei sehr milder Hitze auf dem Herd erwärmen. Rahm-Mischung darübergießen und garen, bis die Eiweiße gestockt sind und die Dotter noch weich bleiben – im Ofen ca. 12–15 Min. (nicht sprudelnd kochen lassen).
  • Sofort servieren.

Anmerkungen:

Die „eingesetzten“ Eier werden in sanfter Hitze im Sauerrahm gegart; sie sollen heiß werden und gerade eben stocken, aber nicht kochen, damit der Rahm nicht gerinnt und die Dotter weich bleiben. Der Geschmack ist mild und leicht säuerlich vom Rahm, daher eher zurückhaltend salzen und erst am Tisch pfeffern; frisch geschnittener Schnittlauch passt sehr gut. Serviere die Eier direkt in der Form mit Schwarzbrot oder einem kleinen grünen Salat. Als zeitgemäße Variante kannst du vor dem Übergießen etwas blanchierten Spinat, fein gewürfelten Schinken oder ein paar angezogene Champignons in die gebutterte Schüssel legen – das entspricht auch der schlichten Alltagsküche um 1900, aus der das Gericht stammt.

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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