Die „eingesetzten“ Eier werden in sanfter Hitze im Sauerrahm gegart; sie sollen heiß werden und gerade eben stocken, aber nicht kochen, damit der Rahm nicht gerinnt und die Dotter weich bleiben. Der Geschmack ist mild und leicht säuerlich vom Rahm, daher eher zurückhaltend salzen und erst am Tisch pfeffern; frisch geschnittener Schnittlauch passt sehr gut. Serviere die Eier direkt in der Form mit Schwarzbrot oder einem kleinen grünen Salat. Als zeitgemäße Variante kannst du vor dem Übergießen etwas blanchierten Spinat, fein gewürfelten Schinken oder ein paar angezogene Champignons in die gebutterte Schüssel legen – das entspricht auch der schlichten Alltagsküche um 1900, aus der das Gericht stammt.