Butterteig

das original Rezept

6 Lth Butter 8 Lth Mehl 1 Eir eine Eierschalle Wein wenig Salz
wird recht gut abgeknettet über Nacht in Keller gestellt den 
andern Tag verwendet.

das heutige Rezept

Menge:
1 Teig
Zubereitung:
10 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 150 g Butter
  • 200 g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 50 ml Weißwein trocken
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Teig kneten: Butter in Stücken, Mehl, Ei, Weißwein und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und gründlich zu einem glatten Teig verkneten.
  • Teig ruhen lassen: Den Teig zu einer flachen Kugel formen, fest einwickeln und über Nacht im Keller oder Kühlschrank kalt stellen.
  • Teig verwenden: Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und nach Bedarf für Backwaren verwenden.

Anmerkungen:

„Butterteig“ bezeichnet im 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum einen butterreichen Grundteig und diente als Basis für Pasteten, Torten und Gebäck – genau das Kernrepertoire der bürgerlichen Küche jener Zeit. Die kleine Zugabe Wein ist historisch plausibel: „Weinteig“/Backteige mit Wein sind seit dem 18. und 19. Jahrhundert belegt (z. B. Früchte in Weinteig), und Wein verleiht feine Aromatik; zugleich kann Säure/Alkohol die Glutenbildung im Teig etwas zügeln und so zartere Krume fördern. Das Über-Nacht-Rasten im Kühlen entspricht der bis heute empfohlenen Praxis für Mürb-/Pastetenteige (Gluten entspannt, Feuchtigkeit verteilt sich), was Auswallen und Backergebnis verbessert.

Butterteig

das original Rezept


6 Lth Butter 8 Lth Mehl 1 Eir eine Eierschalle Wein wenig Salz
wird recht gut abgeknettet über Nacht in Keller gestellt den 
andern Tag verwendet.

das heutige Rezept

Menge:
1 Teig
Zubereitung:
10 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 150 g Butter
  • 200 g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 50 ml Weißwein trocken
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Teig kneten: Butter in Stücken, Mehl, Ei, Weißwein und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und gründlich zu einem glatten Teig verkneten.
  • Teig ruhen lassen: Den Teig zu einer flachen Kugel formen, fest einwickeln und über Nacht im Keller oder Kühlschrank kalt stellen.
  • Teig verwenden: Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und nach Bedarf für Backwaren verwenden.

Anmerkungen:

„Butterteig“ bezeichnet im 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum einen butterreichen Grundteig und diente als Basis für Pasteten, Torten und Gebäck – genau das Kernrepertoire der bürgerlichen Küche jener Zeit. Die kleine Zugabe Wein ist historisch plausibel: „Weinteig“/Backteige mit Wein sind seit dem 18. und 19. Jahrhundert belegt (z. B. Früchte in Weinteig), und Wein verleiht feine Aromatik; zugleich kann Säure/Alkohol die Glutenbildung im Teig etwas zügeln und so zartere Krume fördern. Das Über-Nacht-Rasten im Kühlen entspricht der bis heute empfohlenen Praxis für Mürb-/Pastetenteige (Gluten entspannt, Feuchtigkeit verteilt sich), was Auswallen und Backergebnis verbessert.

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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