Waffeln

Zitronenwaffeln

das original Rezept

8 Lth. Schmalz 8 Lth Butter werden schamig grührt 8 ganze Eier
8 löffl voll Mehl u. 8 löffl voll sauren Rahm, jedes mal
1 Ei u 1 Löffl Mehl unter die schaumige Butter gerührt auch
kommt etwas Salz, Zucker u. abgeriebene Zittron dazu diese
Maße gibt 21 Stück.

das heutige Rezept

Menge:
21 Stück
Zubereitung:
20 Minuten
Kochzeit:
20 Minuten

Zutaten:

  • 140 g Schmalz
  • 140 g Butter
  • 8 Eier
  • 120 g Mehl
  • 120 ml saure Sahne
  • 1 Prise Zucker
  • 50 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb

Zubereitung:

  • Butter und Schmalz aufschlagen: Schmalz und Butter in einer Schüssel schaumig schlagen.
  • Teig zubereiten: Nach und nach jeweils ein Ei und einen Esslöffel Mehl unter die schaumige Mischung rühren. Die saure Sahne, eine Prise Salz, Zucker und den Zitronenabrieb hinzufügen und alles gut verrühren. Die Masse 10-15 Minuten ruhen lassen.
  • Waffeln backen: Ein Waffeleisen vorheizen und leicht einfetten. Den Teig portionsweise in das Waffeleisen geben und backen, bis die Waffeln goldbraun und knusprig sind
  • Anrichten: Die Waffeln warm oder kalt servieren.

Anmerkungen:

Diese Zitronenwaffeln waren um die Jahrhundertwende ein geschätztes Gebäck, oft warm mit Puderzucker bestäubt, Marmelade oder Sahne serviert. Waffeln waren in Süddeutschland, Österreich, den Niederlanden und Belgien weit verbreitet, da Waffeleisen ein verbreitetes Küchengerät waren. Waffeleisen sind seit dem 12.–14. Jahrhundert in West- und Mitteleuropa belegt, als Zangen-Eisen über dem Feuer.
Sie waren typisch für die bürgerliche Küche, da Zutaten wie Schmalz und saure Sahne in vielen Haushalten verfügbar waren, während die Zitronenschale einen Hauch von Eleganz verlieh.
Auffällig an deinem Rezept ist die üppige Fettbasis aus Schmalz und Butter plus Sauerrahm – eine reichhaltige, im 19. Jahrhundert bürgerlichen Haushalten eigene Art zu backen, die sich von heutigen, leichteren Waffelteigen unterscheidet. Die Kombination von Schmalz und saurer Sahne gibt den Waffeln eine reichhaltige, leicht säuerliche Note.

Waffeln

Zitronenwaffeln

das original Rezept


8 Lth. Schmalz 8 Lth Butter werden schamig grührt 8 ganze Eier
8 löffl voll Mehl u. 8 löffl voll sauren Rahm, jedes mal
1 Ei u 1 Löffl Mehl unter die schaumige Butter gerührt auch
kommt etwas Salz, Zucker u. abgeriebene Zittron dazu diese
Maße gibt 21 Stück.

das heutige Rezept

Menge:
21 Stück
Zubereitung:
20 Minuten
Kochzeit:
20 Minuten

Zutaten:

  • 140 g Schmalz
  • 140 g Butter
  • 8 Eier
  • 120 g Mehl
  • 120 ml saure Sahne
  • 1 Prise Zucker
  • 50 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb

Zubereitung:

  • Butter und Schmalz aufschlagen: Schmalz und Butter in einer Schüssel schaumig schlagen.
  • Teig zubereiten: Nach und nach jeweils ein Ei und einen Esslöffel Mehl unter die schaumige Mischung rühren. Die saure Sahne, eine Prise Salz, Zucker und den Zitronenabrieb hinzufügen und alles gut verrühren. Die Masse 10-15 Minuten ruhen lassen.
  • Waffeln backen: Ein Waffeleisen vorheizen und leicht einfetten. Den Teig portionsweise in das Waffeleisen geben und backen, bis die Waffeln goldbraun und knusprig sind
  • Anrichten: Die Waffeln warm oder kalt servieren.

Anmerkungen:

Diese Zitronenwaffeln waren um die Jahrhundertwende ein geschätztes Gebäck, oft warm mit Puderzucker bestäubt, Marmelade oder Sahne serviert. Waffeln waren in Süddeutschland, Österreich, den Niederlanden und Belgien weit verbreitet, da Waffeleisen ein verbreitetes Küchengerät waren. Waffeleisen sind seit dem 12.–14. Jahrhundert in West- und Mitteleuropa belegt, als Zangen-Eisen über dem Feuer.
Sie waren typisch für die bürgerliche Küche, da Zutaten wie Schmalz und saure Sahne in vielen Haushalten verfügbar waren, während die Zitronenschale einen Hauch von Eleganz verlieh.
Auffällig an deinem Rezept ist die üppige Fettbasis aus Schmalz und Butter plus Sauerrahm – eine reichhaltige, im 19. Jahrhundert bürgerlichen Haushalten eigene Art zu backen, die sich von heutigen, leichteren Waffelteigen unterscheidet. Die Kombination von Schmalz und saurer Sahne gibt den Waffeln eine reichhaltige, leicht säuerliche Note.

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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