Schnee Stanitzln

Schnee-Stanitzel

das original Rezept

Man wiegt 3 Eier schwer Zucker, zwei Eier scher Mehl von
3 Eiweis schlägt man einen Schnee, rührt es 1⁄4 St. ab dan
thut den Schnee dazu, schmirt ein Blech mit Wachs, wischt
es mit Papier wieder ab, u. streicht den Schneeteig
ganz fein auß, backt es blaß heraus, schneidet sie vier-
eckig, wickelt sie warm zusamen, dan stoßt man Zucker
etwas Vanille darunter, füllt sie mit Zucker und Rahmschnee 
man kann sie auch mit Erdbeere füllen der Zucker muß gesiebt sein.

das heutige Rezept

Menge:
20 Stück
Zubereitung:
30 Minuten
Kochzeit:
8 Minuten

Zutaten:

für die Stanitzel (Hippe):
  • 3 Eiweiß
  • 180 g Zucker
  • 120 g Weizenmehl Type 405
  • 1 Prise Salz
zum Füllen:
  • 300 ml Schlagsahne kalt
  • 25-40 g Puderzucker gesiebt
  • 1 TL Vanillezucker
  • 150 g Erdbeeren optional, klein gewürfelt

Zubereitung:

  • Masse anrühren: Zucker und Mehl mischen. Eiweiß mit einer Prise Salz weich/cremig aufschlagen (nicht ganz steif). Etwa 1/3 davon mit dem Zucker-Mehl zu einer glatten Paste verrühren, dann den restlichen Eischnee behutsam unterheben, bis eine streichfähige, zähe Masse entsteht.
  • Dünn ausstreichen: Backblech mit Backpapier oder Silikonmatte belegen. Masse sehr dünn (2–3 mm) zu Rechtecken ausstreichen.
  • Backen: Bei 170 °C Ober-/Unterhitze 6–8 Minuten backen, blass hell lassen (nur am Rand leicht gold).
  • Formen: Sofort in Quadrate schneiden und noch warm zu Tütchen/Stanitzeln aufrollen (um Kegel-/Stanitzel-Formen oder vorsichtig mit den Fingern); auskühlen lassen – dann werden sie knusprig.
  • Füllen: Sahne mit Puderzucker und Vanille steif schlagen; nach Wunsch Erdbeerstückchen unterheben. In die Stanitzel dressieren und sofort servieren.

Anmerkungen:

„Stanitzel“ ist österreichisches Standarddeutsch für spitze Tüte/Kegel (Papier oder Waffel) – genau die Form dieses Gebäcks. Die hauchdünn ausgestrichene, warm formbare Masse entspricht der Hippen-/Tuile-Technik: dünn backen, sofort rollen/biegen, beim Erkalten wird’s fest und knusprig. 
„Schnee“ meint im historischen Rezept Eischnee; die Füllung „Rahmschnee“ ist geschlagene Sahne mit Zucker/Vanille. Im Original wird ein gewachstes Blech empfohlen – heute ersetzt durch Backpapier/Silikonmatte; das sorgt für Abziehen ohne Ankleben.
Tipp heute: Wenn ein Blech zu schnell abkühlt und die Platten spröde werden, kurz 5–10 Sekunden zurück in den Ofen schieben – dann lassen sie sich wieder aufrollen.

Schnee Stanitzln

Schnee-Stanitzel

das original Rezept


Man wiegt 3 Eier schwer Zucker, zwei Eier scher Mehl von
3 Eiweis schlägt man einen Schnee, rührt es 1⁄4 St. ab dan
thut den Schnee dazu, schmirt ein Blech mit Wachs, wischt
es mit Papier wieder ab, u. streicht den Schneeteig
ganz fein auß, backt es blaß heraus, schneidet sie vier-
eckig, wickelt sie warm zusamen, dan stoßt man Zucker
etwas Vanille darunter, füllt sie mit Zucker und Rahmschnee 
man kann sie auch mit Erdbeere füllen der Zucker muß gesiebt sein.

das heutige Rezept

Menge:
20 Stück
Zubereitung:
30 Minuten
Kochzeit:
8 Minuten

Zutaten:

für die Stanitzel (Hippe):
  • 3 Eiweiß
  • 180 g Zucker
  • 120 g Weizenmehl Type 405
  • 1 Prise Salz
zum Füllen:
  • 300 ml Schlagsahne kalt
  • 25-40 g Puderzucker gesiebt
  • 1 TL Vanillezucker
  • 150 g Erdbeeren optional, klein gewürfelt

Zubereitung:

  • Masse anrühren: Zucker und Mehl mischen. Eiweiß mit einer Prise Salz weich/cremig aufschlagen (nicht ganz steif). Etwa 1/3 davon mit dem Zucker-Mehl zu einer glatten Paste verrühren, dann den restlichen Eischnee behutsam unterheben, bis eine streichfähige, zähe Masse entsteht.
  • Dünn ausstreichen: Backblech mit Backpapier oder Silikonmatte belegen. Masse sehr dünn (2–3 mm) zu Rechtecken ausstreichen.
  • Backen: Bei 170 °C Ober-/Unterhitze 6–8 Minuten backen, blass hell lassen (nur am Rand leicht gold).
  • Formen: Sofort in Quadrate schneiden und noch warm zu Tütchen/Stanitzeln aufrollen (um Kegel-/Stanitzel-Formen oder vorsichtig mit den Fingern); auskühlen lassen – dann werden sie knusprig.
  • Füllen: Sahne mit Puderzucker und Vanille steif schlagen; nach Wunsch Erdbeerstückchen unterheben. In die Stanitzel dressieren und sofort servieren.

Anmerkungen:

„Stanitzel“ ist österreichisches Standarddeutsch für spitze Tüte/Kegel (Papier oder Waffel) – genau die Form dieses Gebäcks. Die hauchdünn ausgestrichene, warm formbare Masse entspricht der Hippen-/Tuile-Technik: dünn backen, sofort rollen/biegen, beim Erkalten wird’s fest und knusprig. 
„Schnee“ meint im historischen Rezept Eischnee; die Füllung „Rahmschnee“ ist geschlagene Sahne mit Zucker/Vanille. Im Original wird ein gewachstes Blech empfohlen – heute ersetzt durch Backpapier/Silikonmatte; das sorgt für Abziehen ohne Ankleben.
Tipp heute: Wenn ein Blech zu schnell abkühlt und die Platten spröde werden, kurz 5–10 Sekunden zurück in den Ofen schieben – dann lassen sie sich wieder aufrollen.

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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