Reis-Delkerln

Reis-Dalken

das original Rezept

Man dünstet 4 Lth. Reis in Milch recht weich pasiert ihn
durch ein Sieb, treibt ihn mit 4 Eierdotter gut ab, gibt 1 St.
Butter dazu, Zucker nach belieben nebst den Schnee von 4 Eiweiß 
gebacken werden sie wie Hepfen-Dalkerln.

das heutige Rezept

Menge:
4 Personen
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
25 Minuten

Zutaten:

  • 70 g Rundkornreis
  • 400-450 ml Milch
  • 40-60 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 4 Eier getrennt
  • 1 Prise Zucker
  • Butterschmalz oder neutrales Öl, zum Ausbacken
  • Staubzucker optional, zum Servieren
  • Röster/Kompott optional, zum Servieren

Zubereitung:

  • Milchreis kochen & passieren: Reis in der Milch mit 1 Prise Salz sehr weich köcheln (20–25 Minuten), bis eine dicke, löffelfeste Masse entsteht. Vom Herd ziehen, fein durch ein Sieb streichen (oder sehr glatt pürieren) und auf handwarm abkühlen lassen.
  • Masse abtreiben: Zucker, Butter und Eigelbe gründlich unter den Reis rühren – es soll eine glatte, cremige Basis entstehen.
  • Schnee unterheben: Eiweiß zu festem Schnee schlagen und behutsam unterziehen.
  • Ausbacken: In einer gut erhitzten Pfanne (oder Dalkenpfanne) etwas Butterschmalz zerlassen. Mit Esslöffeln kleine Häufchen setzen (ca. 6–7 cm, 1–1,5 EL Teig), beidseitig goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Servieren: Warm mit Staubzucker und z.B. Zwetschgen- oder Beerenröster reichen.

Anmerkungen:

Die im Original erwähnten „Hefen-Dalkerln“ sind die klassischen Böhmischen Dalken: kleine, in Fett gebackene Hefeteig-Küchlein, oft in einer speziellen Dalkenpfanne mit Vertiefungen ausgebacken. Die Freisinger Reis-Variante verzichtet auf Hefe und bekommt ihr Volumen durch Eischnee – die Zubereitung „wie Hefen-Dalken“ bezieht sich auf das Ausbacken in Fett. 
„Dalken/Dalkerln“ zählen zur böhmischen Mehlspeisen-Tradition und sind in Wien bis heute präsent
Praktisch: Wer eine Dalkenpfanne besitzt, bekommt besonders gleichmäßige Küchlein; sonst funktioniert eine normale Pfanne mit wenig Butterschmalz ebenso gut. 

Reis-Delkerln

Reis-Dalken

das original Rezept


Man dünstet 4 Lth. Reis in Milch recht weich pasiert ihn
durch ein Sieb, treibt ihn mit 4 Eierdotter gut ab, gibt 1 St.
Butter dazu, Zucker nach belieben nebst den Schnee von 4 Eiweiß 
gebacken werden sie wie Hepfen-Dalkerln.

das heutige Rezept

Menge:
4 Personen
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
25 Minuten

Zutaten:

  • 70 g Rundkornreis
  • 400-450 ml Milch
  • 40-60 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 4 Eier getrennt
  • 1 Prise Zucker
  • Butterschmalz oder neutrales Öl, zum Ausbacken
  • Staubzucker optional, zum Servieren
  • Röster/Kompott optional, zum Servieren

Zubereitung:

  • Milchreis kochen & passieren: Reis in der Milch mit 1 Prise Salz sehr weich köcheln (20–25 Minuten), bis eine dicke, löffelfeste Masse entsteht. Vom Herd ziehen, fein durch ein Sieb streichen (oder sehr glatt pürieren) und auf handwarm abkühlen lassen.
  • Masse abtreiben: Zucker, Butter und Eigelbe gründlich unter den Reis rühren – es soll eine glatte, cremige Basis entstehen.
  • Schnee unterheben: Eiweiß zu festem Schnee schlagen und behutsam unterziehen.
  • Ausbacken: In einer gut erhitzten Pfanne (oder Dalkenpfanne) etwas Butterschmalz zerlassen. Mit Esslöffeln kleine Häufchen setzen (ca. 6–7 cm, 1–1,5 EL Teig), beidseitig goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Servieren: Warm mit Staubzucker und z.B. Zwetschgen- oder Beerenröster reichen.

Anmerkungen:

Die im Original erwähnten „Hefen-Dalkerln“ sind die klassischen Böhmischen Dalken: kleine, in Fett gebackene Hefeteig-Küchlein, oft in einer speziellen Dalkenpfanne mit Vertiefungen ausgebacken. Die Freisinger Reis-Variante verzichtet auf Hefe und bekommt ihr Volumen durch Eischnee – die Zubereitung „wie Hefen-Dalken“ bezieht sich auf das Ausbacken in Fett. 
„Dalken/Dalkerln“ zählen zur böhmischen Mehlspeisen-Tradition und sind in Wien bis heute präsent
Praktisch: Wer eine Dalkenpfanne besitzt, bekommt besonders gleichmäßige Küchlein; sonst funktioniert eine normale Pfanne mit wenig Butterschmalz ebenso gut. 

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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