Mandelbögen

Mandel-Zitronen-Bögen

das original Rezept

6 zu Schnee geschlagene Eierweiß 1/4 Pf Mandln 1⁄4 Pf Zucker 
werden mit einer Zittronschalle u. Saft gut abgerührt, dan
mit dem Eierweiß vermischt u. auf Oblatten gestrichen,
wenn sie aus dem Ofen kommen werden sie geschnitten
und über ein Holz gewickelt.

das heutige Rezept

Menge:
20 Stück
Zubereitung:
20 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 6 Eiweiß
  • 140 g Mandeln sehr fein gemahlen
  • 140 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb
  • 1 EL Zitronensaft
  • 20-30 Oblaten

Zubereitung:

  • Mandelmasse: Gemahlene Mandeln, Zucker, Zitronenabrieb und Zitronensaft zu einer dicklichen Paste verrühren.
  • Eischnee einarbeiten: Eiweiß sehr steif schlagen. Zuerst 1/3 unter die Mandelpaste rühren, dann den restlichen Schnee luftig unterheben – die Masse soll streichfähig bleiben.
  • Aufstreichen: Backofen auf 170–175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Oblaten auf ein mit Papier belegtes Blech legen (alternativ: Masse zu einem 2–3 mm dünnen Rechteck auf Backpapier streichen).
  • Backen: 8–12 Minuten backen, bis die Platte hell goldgelb ist und noch biegsam bleibt.
  • Formen: Sofort nach dem Backen in 1,5–2 cm breite Streifen schneiden und noch warm einzeln über ein Nudelholz/Teigroller biegen. Fest werden lassen. (Falls die Platte zu schnell fest wird: 1–2 Minuten in den warmen Ofen zurückschieben und weiterformen.)

Anmerkungen:

Dieses Gebäck gehört zur Familie der Hippen: dünn ausgestrichene, heiß geformte Massen aus Eiklar/Zucker/Nuss; das Biegen/Rollen im warmen Zustand ist das charakteristische Verfahren. 
Mandelbögen sind in älteren Quellen explizit belegt und werden auf Oblaten gestrichen, nach dem Backen in Bögen über ein Rundholz gelegt. 
Servieren: pur oder die Enden in dunkle Kuvertüre tauchen; in Blechdosen trocken lagern (sie bleiben so knusprig).

Mandelbögen

Mandel-Zitronen-Bögen

das original Rezept


6 zu Schnee geschlagene Eierweiß 1/4 Pf Mandln 1⁄4 Pf Zucker 
werden mit einer Zittronschalle u. Saft gut abgerührt, dan
mit dem Eierweiß vermischt u. auf Oblatten gestrichen,
wenn sie aus dem Ofen kommen werden sie geschnitten
und über ein Holz gewickelt.

das heutige Rezept

Menge:
20 Stück
Zubereitung:
20 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 6 Eiweiß
  • 140 g Mandeln sehr fein gemahlen
  • 140 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb
  • 1 EL Zitronensaft
  • 20-30 Oblaten

Zubereitung:

  • Mandelmasse: Gemahlene Mandeln, Zucker, Zitronenabrieb und Zitronensaft zu einer dicklichen Paste verrühren.
  • Eischnee einarbeiten: Eiweiß sehr steif schlagen. Zuerst 1/3 unter die Mandelpaste rühren, dann den restlichen Schnee luftig unterheben – die Masse soll streichfähig bleiben.
  • Aufstreichen: Backofen auf 170–175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Oblaten auf ein mit Papier belegtes Blech legen (alternativ: Masse zu einem 2–3 mm dünnen Rechteck auf Backpapier streichen).
  • Backen: 8–12 Minuten backen, bis die Platte hell goldgelb ist und noch biegsam bleibt.
  • Formen: Sofort nach dem Backen in 1,5–2 cm breite Streifen schneiden und noch warm einzeln über ein Nudelholz/Teigroller biegen. Fest werden lassen. (Falls die Platte zu schnell fest wird: 1–2 Minuten in den warmen Ofen zurückschieben und weiterformen.)

Anmerkungen:

Dieses Gebäck gehört zur Familie der Hippen: dünn ausgestrichene, heiß geformte Massen aus Eiklar/Zucker/Nuss; das Biegen/Rollen im warmen Zustand ist das charakteristische Verfahren. 
Mandelbögen sind in älteren Quellen explizit belegt und werden auf Oblaten gestrichen, nach dem Backen in Bögen über ein Rundholz gelegt. 
Servieren: pur oder die Enden in dunkle Kuvertüre tauchen; in Blechdosen trocken lagern (sie bleiben so knusprig).

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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