Bisquittsupp

herzhafte Biskuit-Einlage in Fleischsuppe

das original Rezept

Rühre ein Stück Butter in einer Schüßl schaumig ab, nim
6 Eiergelb u. 6-8 Eßlöffel voll Mehl jedesmal 1 Ei u 1 Löffel
Mehl rühre es gut ab, von den weißen schlage einen Schnee
rühre in darunter u salze den Teig gehörig, dan streiche
mehrere Wandln mit Butter aus u. fühle sie ein, dan
back sie in Rohr schön gelb, wenn sie ausgebacken sind
nim’s heraus, laße sie auskühlen, dann schneide sie in Blätter
thue’s in eine Suppschüßle gieße die Fleischsupp drauf u.
giebs zur Tafel.

das heutige Rezept

Menge:
4 Personen
Zubereitung:
20 Minuten
Kochzeit:
25 Minuten

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 6 Eier getrennt in Eigelb und Eiweiß
  • 6-8 EL Mehl ca. 60–80 g
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml Fleischsuppe Fleischbrühe, alternativ Gemüsebrühe
  • Butter zum Ausstreichen der Backformen

Zubereitung:

  • Teig vorbereiten: Die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen, bis sie cremig ist. Nach und nach die 6 Eigelb hinzufügen, jeweils abwechselnd mit einem Esslöffel Mehl (insgesamt 6–8 EL). Jedes Eigelb und jeden Löffel Mehl gründlich unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Eiweiße in einer separaten Schüssel zu festem Schnee schlagen. Den Eischnee vorsichtig unter die Eigelb-Mehl-Masse heben, um einen luftigen Teig zu erhalten. Mit einer Prise Salz abschmecken.
  • Eischnee unterheben: Die Eiweiße in einer separaten Schüssel zu festem Schnee schlagen. Den Eischnee vorsichtig unter die Eigelb-Mehl-Masse heben, um einen luftigen Teig zu erhalten. Mit einer Prise Salz abschmecken.
  • Backformen vorbereiten: Mehrere kleine Backformen (z. B. flache Kuchenformen oder Auflaufformen, im Original „Wandln“) mit Butter ausstreichen. Den Teig gleichmäßig in die Formen füllen, dabei nicht zu voll machen, da der Teig beim Backen etwas aufgeht.
  • Bisquitt backen: Die gefüllten Formen in einem vorgeheizten Ofen (ca. 180 °C, Ober-/Unterhitze) backen, bis der Teig goldgelb ist. Dies dauert etwa 20–25 Minuten. Die gebackenen Bisquitts aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter etwa 15 Minuten abkühlen lassen.
  • Bisquitt schneiden: Nach dem Abkühlen die Bisquitts vorsichtig aus den Formen lösen und in dünne Scheiben („Blätter“) schneiden. Die Scheiben in eine Suppenschüssel legen.
  • Anrichten: Die heiße Fleischbrühe über die Bisquittscheiben gießen. Sofort servieren, damit die Bisquitts die Brühe aufsaugen, aber nicht zu weich werden.

Anmerkungen:

Die hier gemeinte „Bisquittsupp“ entspricht der österreichischen Suppeneinlage Biskuit-Schöberl (pikantes Biskuit, in Rauten geschnitten), die in der Wiener Küche klassisch zu klarer Rindsuppe gereicht wird. Auch außerhalb Wiens ist die Einlage belegt – etwa als Suppenbiskuit in fränkischen Hochzeitssuppen.

Bisquittsupp

herzhafte Biskuit-Einlage in Fleischsuppe

das original Rezept


Rühre ein Stück Butter in einer Schüßl schaumig ab, nim
6 Eiergelb u. 6-8 Eßlöffel voll Mehl jedesmal 1 Ei u 1 Löffel
Mehl rühre es gut ab, von den weißen schlage einen Schnee
rühre in darunter u salze den Teig gehörig, dan streiche
mehrere Wandln mit Butter aus u. fühle sie ein, dan
back sie in Rohr schön gelb, wenn sie ausgebacken sind
nim’s heraus, laße sie auskühlen, dann schneide sie in Blätter
thue’s in eine Suppschüßle gieße die Fleischsupp drauf u.
giebs zur Tafel.

das heutige Rezept

Menge:
4 Personen
Zubereitung:
20 Minuten
Kochzeit:
25 Minuten

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 6 Eier getrennt in Eigelb und Eiweiß
  • 6-8 EL Mehl ca. 60–80 g
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml Fleischsuppe Fleischbrühe, alternativ Gemüsebrühe
  • Butter zum Ausstreichen der Backformen

Zubereitung:

  • Teig vorbereiten: Die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen, bis sie cremig ist. Nach und nach die 6 Eigelb hinzufügen, jeweils abwechselnd mit einem Esslöffel Mehl (insgesamt 6–8 EL). Jedes Eigelb und jeden Löffel Mehl gründlich unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Eiweiße in einer separaten Schüssel zu festem Schnee schlagen. Den Eischnee vorsichtig unter die Eigelb-Mehl-Masse heben, um einen luftigen Teig zu erhalten. Mit einer Prise Salz abschmecken.
  • Eischnee unterheben: Die Eiweiße in einer separaten Schüssel zu festem Schnee schlagen. Den Eischnee vorsichtig unter die Eigelb-Mehl-Masse heben, um einen luftigen Teig zu erhalten. Mit einer Prise Salz abschmecken.
  • Backformen vorbereiten: Mehrere kleine Backformen (z. B. flache Kuchenformen oder Auflaufformen, im Original „Wandln“) mit Butter ausstreichen. Den Teig gleichmäßig in die Formen füllen, dabei nicht zu voll machen, da der Teig beim Backen etwas aufgeht.
  • Bisquitt backen: Die gefüllten Formen in einem vorgeheizten Ofen (ca. 180 °C, Ober-/Unterhitze) backen, bis der Teig goldgelb ist. Dies dauert etwa 20–25 Minuten. Die gebackenen Bisquitts aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter etwa 15 Minuten abkühlen lassen.
  • Bisquitt schneiden: Nach dem Abkühlen die Bisquitts vorsichtig aus den Formen lösen und in dünne Scheiben („Blätter“) schneiden. Die Scheiben in eine Suppenschüssel legen.
  • Anrichten: Die heiße Fleischbrühe über die Bisquittscheiben gießen. Sofort servieren, damit die Bisquitts die Brühe aufsaugen, aber nicht zu weich werden.

Anmerkungen:

Die hier gemeinte „Bisquittsupp“ entspricht der österreichischen Suppeneinlage Biskuit-Schöberl (pikantes Biskuit, in Rauten geschnitten), die in der Wiener Küche klassisch zu klarer Rindsuppe gereicht wird. Auch außerhalb Wiens ist die Einlage belegt – etwa als Suppenbiskuit in fränkischen Hochzeitssuppen.

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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