Annis-Bretzl

Anisbrezeln mit Mandeln

das original Rezept

Man nimt 2 Eier 2 Dotter 1⁄4 Pf Zucker 15 Lth. Butter Zittron
schnitten, einen Löffl vol Anis 2 Löffl frisches Wasser 5. Lth. 
gewiegte Mandln eühren es gut durcheinander arbeite so
viel Mehl darunter das Er wird wie zu Nudln, forme
Bretzln daraus lege sie auf ein Blech bestreiche Sie mit Eigelb 
backe sie im Rohr gelb. Man kann Sie einige Wochen aufbehalten.

das heutige Rezept

Menge:
35 Stück
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
15 Minuten

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 140 g Zucker
  • 260 g Butter weich
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb
  • 1 EL Anissamen
  • 2 EL Wasser
  • 90 g Mandeln fein gehackt
  • 350-450 g Mehl
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:

  • Teig zubereiten: Butter mit Zucker sehr cremig rühren. Eier + Eigelb, Zitronenschale, Anis, Wasser und Mandeln gründlich untermischen. So viel Mehl einarbeiten, bis ein glatter, kompakter Teig entsteht (nicht klebrig). In Folie 30–45 Min. kühl ruhen lassen.
  • Brezeln formen: Aus kleinen Strängen kleine Brezeln formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. 
  • Brezeln bestreichen: Die Brezeln mit Eigelb bestreichen, um eine glänzende Oberfläche zu erzielen.
  • Backen: Die Brezeln im Ofen (ca. 175 °C Ober-/Unterhitze) backen, bis sie hell goldgelb sind.
  • Anrichten: Die Brezeln auf dem Gitter abkühlen lassen und servieren. Sie können einige Wochen in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden. 

Anmerkungen:

Brezeln gehören seit dem Mittelalter zu den prägenden Gebildbroten des oberdeutschen Raums; es existieren viele süße Varianten. Die Anisbreze ist regional bis heute typisch – besonders in Oberfranken –, meist saisonal zwischen Andreastag (30.11.) und Aschermittwoch/Gründonnerstag. Diese „Annis-Bretzl“ passen stilistisch in diese Tradition der süßen/speziell gewürzten Brezeln. 
Anis im Backwerk: Anis wird im deutschsprachigen Raum seit Langem fürs Backen genutzt (z. B. Anis-Plätzchen/Chräbeli); das intensiv duftende Anethol prägt Geschmack und Haltbarkeit trockener Anis-Kleingebäcke. 
In Oberfranken sind Anisbrezen traditionell hell, weich und oft ungelaugt – dieses Rezept bildet die süße Konditor-Variante (Butter, Zucker, Mandeln, Ei), also ein Plätzchen-Dauergebäck in Brezelform. 
Aufbewahrung: Trockenes, fettreiches Kleingebäck ohne Füllung bleibt in gut schließenden Dosen mehrere Wochen angenehm.

Annis-Bretzl

Anisbrezeln mit Mandeln

das original Rezept


Man nimt 2 Eier 2 Dotter 1⁄4 Pf Zucker 15 Lth. Butter Zittron
schnitten, einen Löffl vol Anis 2 Löffl frisches Wasser 5. Lth. 
gewiegte Mandln eühren es gut durcheinander arbeite so
viel Mehl darunter das Er wird wie zu Nudln, forme
Bretzln daraus lege sie auf ein Blech bestreiche Sie mit Eigelb 
backe sie im Rohr gelb. Man kann Sie einige Wochen aufbehalten.

das heutige Rezept

Menge:
35 Stück
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
15 Minuten

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 140 g Zucker
  • 260 g Butter weich
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb
  • 1 EL Anissamen
  • 2 EL Wasser
  • 90 g Mandeln fein gehackt
  • 350-450 g Mehl
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:

  • Teig zubereiten: Butter mit Zucker sehr cremig rühren. Eier + Eigelb, Zitronenschale, Anis, Wasser und Mandeln gründlich untermischen. So viel Mehl einarbeiten, bis ein glatter, kompakter Teig entsteht (nicht klebrig). In Folie 30–45 Min. kühl ruhen lassen.
  • Brezeln formen: Aus kleinen Strängen kleine Brezeln formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. 
  • Brezeln bestreichen: Die Brezeln mit Eigelb bestreichen, um eine glänzende Oberfläche zu erzielen.
  • Backen: Die Brezeln im Ofen (ca. 175 °C Ober-/Unterhitze) backen, bis sie hell goldgelb sind.
  • Anrichten: Die Brezeln auf dem Gitter abkühlen lassen und servieren. Sie können einige Wochen in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden. 

Anmerkungen:

Brezeln gehören seit dem Mittelalter zu den prägenden Gebildbroten des oberdeutschen Raums; es existieren viele süße Varianten. Die Anisbreze ist regional bis heute typisch – besonders in Oberfranken –, meist saisonal zwischen Andreastag (30.11.) und Aschermittwoch/Gründonnerstag. Diese „Annis-Bretzl“ passen stilistisch in diese Tradition der süßen/speziell gewürzten Brezeln. 
Anis im Backwerk: Anis wird im deutschsprachigen Raum seit Langem fürs Backen genutzt (z. B. Anis-Plätzchen/Chräbeli); das intensiv duftende Anethol prägt Geschmack und Haltbarkeit trockener Anis-Kleingebäcke. 
In Oberfranken sind Anisbrezen traditionell hell, weich und oft ungelaugt – dieses Rezept bildet die süße Konditor-Variante (Butter, Zucker, Mandeln, Ei), also ein Plätzchen-Dauergebäck in Brezelform. 
Aufbewahrung: Trockenes, fettreiches Kleingebäck ohne Füllung bleibt in gut schließenden Dosen mehrere Wochen angenehm.

Quelle:

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof. Ein Freisinger Kochbuch."
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus der Zeit, als der „Sporrerbräu“ einer der bedeutendsten Wirtshöfe der Stadt war. Im Jahr 2025 wurde es neu veröffentlicht - mit Übersetzung in heute verständliche Rezepte. (hier erhältlich: aus dem Hinterland)

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "1867. Kochen im Hotel Bayerischer Hof".
Das handschriftliche Werk umfasst 288 Rezepte und gibt einen faszinierenden Einblick in die Esskultur des 19. Jahrhunderts. Es liegt im Original im Stadtarchiv Freising – ein Schatz aus einer vergangenen Zeit (mehr Infos...)

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