Die Wildschweinsülze war um die Jahrhundertwende ein geschätztes Gericht in der mitteleuropäischen Küche, besonders in jagdstarken Regionen, und wurde kalt mit Brot, Essiggemüse wie Gurken oder Senf serviert, alternativ warm als Ragout mit Salzkartoffeln oder Knödeln. Die Sülzzubereitung mit Wein und Essig zeigt die bürgerliche Küche, die Wildfleisch durch würzige, konservierende Techniken veredelte und haltbar machte.