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Hobelspän

Schmalzgebäck-Streifen

das original Rezept

Mit 2 Eierweiß u. einer Welschnußgroß Butter
mit Mehl u. ein wenig Salz wirkte man einen
Teig walkt ihn aus u läßt ihn abtrocknen, dan
rädelt man 2 fingerbreite Streife davon bäckt
sie schön gelb im Schmalz u. bestreut sie mit Zucker.

das heutige Rezept

Menge:
25 Stück
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 2 Eiweiß
  • Butter walnussgroß 25-30 g, zerlassen
  • 150-180 g Weizenmehl nach Bedarf bis ein glatter, fester Teig entsteht
  • 1 Prise Salz
  • Schweineschmalz oder neutrales Frittierfett
  • Zucker oder Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  • Teig: Eiweiß kurz verrühren, Butter und Salz untermischen. Mehl einarbeiten und 2–3 Minuten kräftig kneten, bis ein glatter, eher fester Teig entsteht. Abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.
  • Ausrollen & Antrocknen: Teig auf wenig Mehl sehr dünn (2–3 mm) ausrollen. Die Platte 10–15 Minuten antrocknen lassen – das gibt später extra Knusper, wie im Original („… auswalken und abtrocknen“).
  • Schneiden: Mit dem Teigrädchen 2 Finger breite (ca. 2–2,5 cm) und 8–10 cm lange Streifen schneiden.
    Option „Schlaufe“ (sehr verbreitet): In jeden Streifen mittig einen Schlitz schneiden und ein Ende hindurchziehen – formstabil beim Frittieren.
  • Frittieren: Fett/Schmalz auf 170–175 °C erhitzen. Streifen portionsweise 30–60 Sekunden pro Seite goldgelb backen. Auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.
  • Fertigstellen: Noch lauwarm mit (Puder-)Zucker bestreuen. Am selben Tag sind sie am knusprigsten.
  • Tipp: Das Original sagt nur: „… mit Mehl und wenig Salz wirkt man einen Teig …“ – die Mehlmenge richtet sich nach der Bindung der 2 Eiweiße. Mit 150 g starten, bei Bedarf esslöffelweise Mehl zugeben, bis der Teig fest, elastisch und gut ausrollbar ist.

Anmerkungen:

Gleichnamig – anderes Gebäck: Im Buch auf Seite 83 gibt es bereits „Hobelspäne“ als dünn gebackene Mandel-Zitronen-Röllchen (Hippen-artig). Dieses Rezept hier bezeichnet frittierte Teigstreifen – regional auch „Räderkuchen“ genannt. 
Verbreitung: Die frittierte Version gehört zur großen Familie der Faschings-/Karnevalsgebäcke (dünn ausgerollte, in Fett gebackene Streifen), mit Verwandten wie den deutschen Räderkuchen/Flecken oder den polnischen Faworki/Chruściki. 
Servieren: Klassisch mit Zucker (gern Zimt-Zucker) bestreuen. Wer mag, aromatisiert den Teig modern mit 1–2 TL Rum/Wodka (fördert Blasenbildung).

Hobelspän

Schmalzgebäck-Streifen

das original Rezept


Mit 2 Eierweiß u. einer Welschnußgroß Butter
mit Mehl u. ein wenig Salz wirkte man einen
Teig walkt ihn aus u läßt ihn abtrocknen, dan
rädelt man 2 fingerbreite Streife davon bäckt
sie schön gelb im Schmalz u. bestreut sie mit Zucker.

das heutige Rezept

Menge:
25 Stück
Zubereitung:
25 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 2 Eiweiß
  • Butter walnussgroß 25-30 g, zerlassen
  • 150-180 g Weizenmehl nach Bedarf bis ein glatter, fester Teig entsteht
  • 1 Prise Salz
  • Schweineschmalz oder neutrales Frittierfett
  • Zucker oder Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  • Teig: Eiweiß kurz verrühren, Butter und Salz untermischen. Mehl einarbeiten und 2–3 Minuten kräftig kneten, bis ein glatter, eher fester Teig entsteht. Abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.
  • Ausrollen & Antrocknen: Teig auf wenig Mehl sehr dünn (2–3 mm) ausrollen. Die Platte 10–15 Minuten antrocknen lassen – das gibt später extra Knusper, wie im Original („… auswalken und abtrocknen“).
  • Schneiden: Mit dem Teigrädchen 2 Finger breite (ca. 2–2,5 cm) und 8–10 cm lange Streifen schneiden.
    Option „Schlaufe“ (sehr verbreitet): In jeden Streifen mittig einen Schlitz schneiden und ein Ende hindurchziehen – formstabil beim Frittieren.
  • Frittieren: Fett/Schmalz auf 170–175 °C erhitzen. Streifen portionsweise 30–60 Sekunden pro Seite goldgelb backen. Auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.
  • Fertigstellen: Noch lauwarm mit (Puder-)Zucker bestreuen. Am selben Tag sind sie am knusprigsten.
  • Tipp: Das Original sagt nur: „… mit Mehl und wenig Salz wirkt man einen Teig …“ – die Mehlmenge richtet sich nach der Bindung der 2 Eiweiße. Mit 150 g starten, bei Bedarf esslöffelweise Mehl zugeben, bis der Teig fest, elastisch und gut ausrollbar ist.

Anmerkungen:

Gleichnamig – anderes Gebäck: Im Buch auf Seite 83 gibt es bereits „Hobelspäne“ als dünn gebackene Mandel-Zitronen-Röllchen (Hippen-artig). Dieses Rezept hier bezeichnet frittierte Teigstreifen – regional auch „Räderkuchen“ genannt. 
Verbreitung: Die frittierte Version gehört zur großen Familie der Faschings-/Karnevalsgebäcke (dünn ausgerollte, in Fett gebackene Streifen), mit Verwandten wie den deutschen Räderkuchen/Flecken oder den polnischen Faworki/Chruściki. 
Servieren: Klassisch mit Zucker (gern Zimt-Zucker) bestreuen. Wer mag, aromatisiert den Teig modern mit 1–2 TL Rum/Wodka (fördert Blasenbildung).
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