In alten Kochbüchern des 18. und 19. Jahrhunderts taucht „Hirnwandl“ als Bezeichnung für eine aus Hirn hergestellte Masse, die in einer Form gegart und anschließend in einer Suppenschüssel angerichtet wird. Man könnte „Hirnwandl“ heute frei übersetzen als „Hirnpudding“ oder „Hirnflan“, da es im Wasserbad gegart, gestürzt und in Scheiben geschnitten wird – ähnlich wie ein Pudding oder Soufflé.