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Frickadellen zum Gemüß

Filet-Frikadellen mit Sardelle & Zitrone

das original Rezept

1 Pf Fille 4 Lth. Sardellen 1⁄2 Zittron die Schale u. das Mark
alles recht fein gewiegt nebst Salz u. Pfeffer mache Thalergroße 
Plätzl u. backe sie wie Beffteck mit Zittronsaft.

das heutige Rezept

Menge:
15 Stück
Zubereitung:
20 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 560 g Rind- oder Kalbsfleisch mager, sehr fein gehackt oder grob gewolft
  • 25-40 g Sardellenfilets in Öl/Lake, sehr fein gehackt – heute milder dosieren)
  • 1 Bio-Zitrone fein abgeriebene Schale + 1–2 TL Saft
  • schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • Salz vorsichtig; die Sardellen salzen kräftig
  • Butterschmalz oder neutrales Öl zum Braten
  • 1 TL Dijon-Senf optional, für mehr Bindung

Zubereitung:

  • Farce anrühren: Fleisch mit sehr fein gehackten Sardellen, Zitronenschale, 1 TL Zitronensaft und Pfeffer gründlich verkneten, bis die Masse leicht klebrig („tacky“) wird. Bei Bedarf 1 TL Senf zugeben.
  • Formen: Mit feuchten Händen talergroße Plätzchen (Durchmesser etwa 4 cm und 1 cm dick) formen; kurz kaltstellen.
  • Braten „wie Beefsteak“: In Butterschmalz bei mittlerer bis hoher Hitze je Seite 2–3 Minuten goldbraun braten. Beim Anrichten mit ein paar Tropfen Zitronensaft beträufeln.
  • Servieren: Klassisch „zum Gemüse“ – z.B. zu glasierten Karotten, Erbsen oder grünen Bohnen – reichen. 

Anmerkungen:

„Frikadelle/Fleischpflanzerl“ ist seit dem 17. Jahrhundert im Deutschen belegt; Varianten hießen auch Boulette/Brisolette usw. – die Gattung sind gebratene flache Hackfleisch-Klöße. 
„Wie Be(e)f(f)steck“ verweist auf die damalige Bezeichnung für (Hack-)Beefsteak – im 19. Jahrhundert auch als deutsches Beefsteak (aus gehacktem Fleisch) beschrieben; das meint kurzes, kräftiges Braten in der Pfanne. 
Sardellen/Anchovis wurden in der mitteleuropäischen Küche des 19. Jahrhunderts häufig als salzige Umami-Würze in Fleischspeisen und Saucen eingesetzt (z. B. Sardellensaucen bei Davidis). 
„Talergroß“ ist ein zeittypischer Größenhinweis: ein Taler hatte ca. 37–40 mm Durchmesser – daher die kleine, flache Form. 
Der Zusatz „zum Gemüse“ signalisiert die Gemüsebeilage; zeitgenössische bürgerliche Kochbücher listen Erbsen, Bohnen, Karotten regelmäßig als Begleitung zu Fleischgerichten. 
Tipp: Für besonders saftige Plätzchen das Fleisch mit dem Messer sehr fein hacken (statt zu fein zu wolfen) und die Masse kurz ruhen lassen – das bindet besser.

Frickadellen zum Gemüß

Filet-Frikadellen mit Sardelle & Zitrone

das original Rezept


1 Pf Fille 4 Lth. Sardellen 1⁄2 Zittron die Schale u. das Mark
alles recht fein gewiegt nebst Salz u. Pfeffer mache Thalergroße 
Plätzl u. backe sie wie Beffteck mit Zittronsaft.

das heutige Rezept

Menge:
15 Stück
Zubereitung:
20 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten

Zutaten:

  • 560 g Rind- oder Kalbsfleisch mager, sehr fein gehackt oder grob gewolft
  • 25-40 g Sardellenfilets in Öl/Lake, sehr fein gehackt – heute milder dosieren)
  • 1 Bio-Zitrone fein abgeriebene Schale + 1–2 TL Saft
  • schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • Salz vorsichtig; die Sardellen salzen kräftig
  • Butterschmalz oder neutrales Öl zum Braten
  • 1 TL Dijon-Senf optional, für mehr Bindung

Zubereitung:

  • Farce anrühren: Fleisch mit sehr fein gehackten Sardellen, Zitronenschale, 1 TL Zitronensaft und Pfeffer gründlich verkneten, bis die Masse leicht klebrig („tacky“) wird. Bei Bedarf 1 TL Senf zugeben.
  • Formen: Mit feuchten Händen talergroße Plätzchen (Durchmesser etwa 4 cm und 1 cm dick) formen; kurz kaltstellen.
  • Braten „wie Beefsteak“: In Butterschmalz bei mittlerer bis hoher Hitze je Seite 2–3 Minuten goldbraun braten. Beim Anrichten mit ein paar Tropfen Zitronensaft beträufeln.
  • Servieren: Klassisch „zum Gemüse“ – z.B. zu glasierten Karotten, Erbsen oder grünen Bohnen – reichen. 

Anmerkungen:

„Frikadelle/Fleischpflanzerl“ ist seit dem 17. Jahrhundert im Deutschen belegt; Varianten hießen auch Boulette/Brisolette usw. – die Gattung sind gebratene flache Hackfleisch-Klöße. 
„Wie Be(e)f(f)steck“ verweist auf die damalige Bezeichnung für (Hack-)Beefsteak – im 19. Jahrhundert auch als deutsches Beefsteak (aus gehacktem Fleisch) beschrieben; das meint kurzes, kräftiges Braten in der Pfanne. 
Sardellen/Anchovis wurden in der mitteleuropäischen Küche des 19. Jahrhunderts häufig als salzige Umami-Würze in Fleischspeisen und Saucen eingesetzt (z. B. Sardellensaucen bei Davidis). 
„Talergroß“ ist ein zeittypischer Größenhinweis: ein Taler hatte ca. 37–40 mm Durchmesser – daher die kleine, flache Form. 
Der Zusatz „zum Gemüse“ signalisiert die Gemüsebeilage; zeitgenössische bürgerliche Kochbücher listen Erbsen, Bohnen, Karotten regelmäßig als Begleitung zu Fleischgerichten. 
Tipp: Für besonders saftige Plätzchen das Fleisch mit dem Messer sehr fein hacken (statt zu fein zu wolfen) und die Masse kurz ruhen lassen – das bindet besser.
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