Go Back

Brösltorte

Zitronen-Zimt-Butterkuchen

das original Rezept

Man nimt 1 Pf Butter 10 Lth feines Mehl 6 Lth. Zucker 
3 Eier etwas Zittron u. Zimt mache daraus einen Teig 
formire eine Torte, u. backe sie langsam im Rohr.

das heutige Rezept

Menge:
8 Personen
Zubereitung:
15 Minuten
Kochzeit:
45 Minuten

Zutaten:

  • 500 g Butter zimmerwarm
  • 175 g Mehl fein
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz optional
  • Butter für die Form

Zubereitung:

  • Form & Ofen: Springform dünn buttern. Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen 
  • Teig zubereiten: Butter und Zucker sehr cremig rühren (3–5 Min.). Eier nacheinander einarbeiten, dann Zitronenschale, Zimt (und Salz) zugeben. Mehl kurz unterrühren, bis eine dickcremige Masse entsteht.
  • Kuchen formen: Den Teig in eine runde Kuchenform geben. Oberfläche glätten. 15–20 Minuten kalt stellen (hilft beim „Setzen“ des sehr butterreichen Teiges).
  • Backen: Bei 160 °C 45–60 Min. hell gold backen; der Rand soll gesetzt, die Mitte nur noch leicht weich sein.
  • Anrichten: In der Form auskühlen lassen, dann lösen. In Stücke geschnitten servieren. (Warm ist die Torte sehr mürb.)

Anmerkungen:

Der Name „Brösltorte“ weist im altösterreichisch-süddeutschen Raum auf mürbe, leicht bröselnde Teige hin; parallel existieren zahlreiche Brösel-Teige und Brösel-Kuchen, bei denen (Semmel-)Brösel oder Nüsse eine Hauptrolle spielen – prominent dokumentiert in Katharina Pratos Standardwerk „Die süddeutsche Küche“.
Auffällig am Freisinger Rezept ist das extreme Butter-zu-Mehl-Verhältnis – deutlich fetter als spätere, Mürbteige. Die Anweisung „langsam im Rohr“ stützt die Idee eines behutsam getrockneten, sehr mürben Butterkuchens. 
Servieren: Zimmertemperatur für maximale Mürbe; pur oder mit Staubzucker. Da kaum Zucker im Teig steckt, passt auch leicht gezuckerte Schlagrahm oder eine säuerliche Konfitüre (Johannisbeere).

Brösltorte

Zitronen-Zimt-Butterkuchen

das original Rezept


Man nimt 1 Pf Butter 10 Lth feines Mehl 6 Lth. Zucker 
3 Eier etwas Zittron u. Zimt mache daraus einen Teig 
formire eine Torte, u. backe sie langsam im Rohr.

das heutige Rezept

Menge:
8 Personen
Zubereitung:
15 Minuten
Kochzeit:
45 Minuten

Zutaten:

  • 500 g Butter zimmerwarm
  • 175 g Mehl fein
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz optional
  • Butter für die Form

Zubereitung:

  • Form & Ofen: Springform dünn buttern. Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen 
  • Teig zubereiten: Butter und Zucker sehr cremig rühren (3–5 Min.). Eier nacheinander einarbeiten, dann Zitronenschale, Zimt (und Salz) zugeben. Mehl kurz unterrühren, bis eine dickcremige Masse entsteht.
  • Kuchen formen: Den Teig in eine runde Kuchenform geben. Oberfläche glätten. 15–20 Minuten kalt stellen (hilft beim „Setzen“ des sehr butterreichen Teiges).
  • Backen: Bei 160 °C 45–60 Min. hell gold backen; der Rand soll gesetzt, die Mitte nur noch leicht weich sein.
  • Anrichten: In der Form auskühlen lassen, dann lösen. In Stücke geschnitten servieren. (Warm ist die Torte sehr mürb.)

Anmerkungen:

Der Name „Brösltorte“ weist im altösterreichisch-süddeutschen Raum auf mürbe, leicht bröselnde Teige hin; parallel existieren zahlreiche Brösel-Teige und Brösel-Kuchen, bei denen (Semmel-)Brösel oder Nüsse eine Hauptrolle spielen – prominent dokumentiert in Katharina Pratos Standardwerk „Die süddeutsche Küche“.
Auffällig am Freisinger Rezept ist das extreme Butter-zu-Mehl-Verhältnis – deutlich fetter als spätere, Mürbteige. Die Anweisung „langsam im Rohr“ stützt die Idee eines behutsam getrockneten, sehr mürben Butterkuchens. 
Servieren: Zimmertemperatur für maximale Mürbe; pur oder mit Staubzucker. Da kaum Zucker im Teig steckt, passt auch leicht gezuckerte Schlagrahm oder eine säuerliche Konfitüre (Johannisbeere).
QR Code linking back to recipe